Igel

Angebot undankend abgelehnt

Eine der schönsten Verkaufsmaschen für die PC-Gebühr war die angebliche Entlastung des nicht-privaten Bereichs. Die Argumentation: Dort müsse für jedes Radio gezahlt werden [warum eigentlich?], wenn man aber PCs statt Radios nutze, könne man sich durch die so genannte Zweitgerätebefreiung von der Rundfunkgebühr weitgehend lösen.

Die aktuellen Zahlen der GEZ zum Stichtag 31.12.2008 zeigen, dass von diesem Angebot kein Gebrauch gemacht wird. Gab es zum 31.12.2006 - also vor Einführung der PC-Gebühr - 6,1 Mio. Radios im nicht-privaten Bereich, für die eine volle Gebühr fällig war, sind es nun 6,5 Mio. Die Zahl der angemeldeten neuartigen Rundfunkempfangsgeräte wird leider erst wieder im Geschäftsbericht der GEZ ausgewiesen.

Damit entpuppt sich die "Entlastung" des nicht privaten-Bereichs genau so wie die "Flucht aus der Rundfunkgebühr" als reines Hirngespinst von ahnungslosen Politikern und öffentlich-rechtlichen Vertretern, die ihre Weltuntergangsszenarien zur Gebührensteigerung nutzen.


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