Igel

Grundsätzliches zur Reform der Rundfunkgebühr

Harald Simon hat einige grundsätzliche Überlegungen angestellt, wie die Rundfunkgebühr in Zukunft aussehen sollte bzw. wie nicht. Das grundsätzliche Problem scheint mir zu sein, dass Politiker aller Parteien nicht wissen, was eigentlich das Problem ist. Auch dazu hat Harald Simon etwas zu sagen. Also spar ich mir hier eine Igel-Predigt ;-)

Kommentare
Wenn ich das was bei Herrn Simon im Blog zu lesen ist richtig verstehe, wäre eine "Internetgebühr" gar nicht so schlimm, wenn man nur selber auch ein wenig daran partizipiert.
#1 Ekrypt am 11.12.2009 19:10 (Antwort)
Diese Zusammenfassung gefällt mir nicht so richtig ;-) Gemeint ist doch eher, dass im Internet die Öffentlich-Rechtlichen kein Monopol auf sinnvoll und notwendig erscheinende Angebote haben. Ob man überhaupt subventionierte Angote im Internet braucht, ist allerdings die Frage, die vorher zu klären ist. Diese Reihenfolge sieht auch Harald Simon zu.
#1.1 Hans-Peter Kraus (Homepage) am 11.12.2009 19:42 (Antwort)
Eine Rundfunkgebühr löst die Probleme, nicht sondern perpetuiert die bekannten Probleme in anderer Form. Wer soll darüber entscheiden, welche Unternehmen noch außer den Anstalten, davon und wieviel abbekommen sollen? Nach allen Erfahrungen wird dies niemand anders sein als die altbekannten Medienpolitiker der Parteien bzw. deren Handlanger. Wie solche angeblich unabhängigen Gremien in der Praxis funktionieren werden, kennt man sattsam von den Anstalten und den Landesmedienanstalten. Wer an dem Kuchen der Gebühren teilhaben will, wird schon wissen, welche Programmgestaltung gewünscht wird.
#2 RL am 12.12.2009 13:54 (Antwort)

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