Igel

Zu viel Fernsehen gefährdet Gebühreneinnahmen

Wieder einmal haben Wissenschaftler festgestellt, dass der Lebensstil eines Couch Potatoes lebensgefährlich ist. Eine groß angelegte australische Studie zeigt: Wer täglich mehr als vier Stunden vor der Kiste hockt, erhöht sein Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben im Vergleich zu einem maximal Zweistundengucker um achtzig Prozent. Jede tägliche Fernsehstunde erhöht das Sterblichkeitsrisiko um elf Prozent.

Das hat zweierlei Konsequenzen: Erstens müssen ARD und ZDF ihre Anstrengungen erhöhen, Menschen durch schauderliches Programm vom Fernsehen abzuhalten, sonst leiden darunter langfristig die Gebühreneinnahmen; oder man weitet die Gebührenpflicht auch auf Tote aus, weil sie "ohne besonderen zusätzlichen technischen Aufwand" (§1 Abs. 2 RGebStV) wiederauferstehen könnten.

Zweitens dürfen TV-Inhalte nicht länger im Internet gezeigt werden, denn Studienleiter David Dunstan weist darauf hin, dass auch das Sitzen vor dem Computer ähnliche Risiken mit sich bringen sollte.

Auf jeden Fall können sich alle, die noch so ein lebensgefährliches Gerät haben, auf die heutigen Sondersendungen in den öffentlich-rechtlichen Programmen mit Titeln wie "Die Totmacher" freuen, die sicherlich bereits in Arbeit sind, denn totschweigen werden die Anstalten diese Studie doch ganz bestimmt nicht, oder?


Kommentare
Wer nicht fernsieht, hockt mit Freunden zusammen und quaelt mit diversen Spirituosen seine Leber und raucht wie ein Schornstein. Das nennt der gepflegte Buerger dann geselliges Beisammensein. Na ich selbst lebe gesund. Meine Glotze ist kaputt und die Deppen vom Fernsehen und dem Gebuehren Verein sponsern mir leider kein neues Hirngrill Geraet. Uebrigens, wenn Fernsehen tatsaechlich zur Beinflussung dienen soll, haben die Herrschaften von den Medien eine reichlich daemliche Methode.
#1 Freddy am 13.01.2010 03:39 (Antwort)

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